Fachliche Standard in der Sozialarbeit - gestern - heute - morgen
 
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Die Rubrik Dokumente soll eine Sammlung fundierter Auseinandersetzung ermöglichen, Beiträge von PraktikerInnen, Lehrenden, Studierenden und interessiertem Fachpublikum werden hier zum download bereitgestellt.
 
Wir freuen uns auf aktive Mitgestaltung dieser Rubriken und danken für einschlägige Literaturhinweise und  Statements. Beiträge bitte direkt an redaktion@sozialearbeit.at.
 
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  • Artikel und Beiträge
  • 051110_Transkript_Projektdiskussion_Gestern (106.91 KB)
    Anlässlich des Vortrags „Von der Fürsorge zur Sozialarbeit - Individuelle Wohltat oder gesellschafts-politisches Engagement?“ von Gudrun Wolfgruber bei der Auftaktveranstaltung des Projekts „Fachliche Standards in der Sozialarbeit: gestern-heute-morgen“ am 30. November 2005 in Wien diskutierten Josef Bakic, Marc Diebäcker und Elisabeth Hammer mit der Referentin im Vorfeld der Veranstaltung. Das Gespräch wurde am 10. November 2005 von Verena Braunegg moderiert und aufgezeichnet.
    051130_Doku_Podiumsgespräch_Gestern (110.52 KB)
    Wiener Sozialarbeit im Wandel der Zeit - Zur Veränderung von Praxis, Ausbildung und Forschung sozialer Arbeit. (Maria Simon, Christine Spitzy, Brigitte Zinner im Gespräch mit Hans Reiter) Veröffentlichung im Rahmen >>Fachliche Standards in der Sozialarbeit. gestern-heute-morgen<< Wien 30.11.2005: www.sozialearbeit.at (für das Transkript: Silke Supper, geringfügige sprachliche Korrekturen: Gudrun Wolfgruber, Josef Bakic)
    051130_Wolfgruber_Vortrag_Gestern (66.41 KB)
    Einführungsvortrag 30.11.2005 zum Thema: Von der Fürsorge zur Sozialarbeit – Individuelle Wohltat oder gesellschaftspolitisches Engagement
    060331_Abschlussbericht_Gestern (1.15 MB)
    Dieser Bericht gibt einen Überblick über die Ergebnisse aus den Veranstaltungen und die begleitenden Aktivitäten zur Benennung fachlicher Standards aus historischer Perspektive. Neben einer Nachlese für alle Interessierten stellt dieser Bericht auch Anknüpfungspunkte sicher, die für gegenwärtige und zukünftige Auseinandersetzungen mit dem Thema Fachliche Standards eine Relevanz aufweisen.
    060331_Protokoll_WS_Gestern (295.33 KB)
    Nachdem bei der Auftaktveranstaltung „Sozialarbeit im Wandel – vergessene Geschichte und zeitlose Professionalität?“ im November 2005 der Blick auf das Gestern gerichtet wurde, gab ein ganztägiger Workshop am 16. Februar 2006 die Möglichkeit bedeutende Aspekte zu sichern. Gemeinsames Fachwissen aus unterschiedlichen Perspektiven wurde als Rüstzeug für gegenwärtige Herausforderungen in fünf Arbeitsgruppen gesammelt und ist hier dokumentiert.
    060331_Wolfgruber_Fallstudie_Gestern (261.54 KB)
    Dieses Fallbeispiel von Gudrun Wolfgruber stellt subjektive Beiträge zur Entwicklung des Professionalitätsverständnisses in der Sozialen Arbeit am Beispiel der Wiener Jugendwohlfahrt zwischen den 1920er und 1990er Jahren dar und ist im Rahmen der Phase "Gestern" entstanden. Kontakt zur Autorin -> siehe Projektinfo/Team
    060504_Dimmel_Vortrag_Heute (70.25 KB)
    Anlässlich des Vortrags „"Verbetriebswirtschaftlichung, Professionalisierung und sozialpolitisches (Doppel)Mandat - ein Bermuda-Dreieck der Sozialen Arbeit" von Nikolaus Dimmel bei der Impuls-veranstaltung des Projekts „Fachliche Standards in der Sozialarbeit: gestern-heute-morgen“ am 5. April 2006 in Wien, danken wir Nikolaus Dimmel, dass er uns seinen Beitrag in schriftlicher Form zur Verfügung stellt.
    060504_Doku_Podiumsdiskussion_Heute (71.68 KB)
    060531_Doku_WS_Arbeitsmarktpolitik (87.39 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 5 beim Workshop am 31.05.2006: „Fachliches Arbeiten im arbeitsmarktpolitischen Kontext“; Moderation und Protokoll: Samira Baig (fh-campus wien); Impulse: Erwin Tertsch (WUK Monopoli), Richard Krisch (Verein Wiener Jugendzentren)
    060531_Doku_WS_Asylbereich (77.51 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 2 beim Workshop am 31.05.2006 zu: „Fachliches Arbeiten im Asylbereich“; Moderation und Protokoll: Marc Diebäcker; Impulse: Mirela Meric (Asylzentrum, Caritas Wien), Judith Ranftler (Kompetenzzenturm für Soziale Arbeit GmbH.)
    060531_Doku_WS_Frauenberatung (107.28 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 1 beim Workshop am 31.05.2006 zu: „Fachliches Arbeiten in der Frauenberatung“; Moderation und Protokoll: Elisabeth Hammer; Impulse: Martina Hopp, Gabriele Kronberger (Verein Wiener Frauenhäuser), Gudrun Wolfgruber (Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit GmbH.)
    060531_Doku_WS_Fremdunterbringung (68.61 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 3 beim Workshop am 31.05.2006 zu: „Fachliches Arbeiten in der Fremdunterbringung“; Moderation und Protokoll: Josef Bakic; Impulse: Marlies Egle (Krisenzentrum Neutorgasse, MAG ELF), Tamara Strahner (fh-campus wien)
    060531_Doku_WS_Gemeinwesenarbeit (95.92 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 4 beim Workshop am 31.05.2006: „Fachliches Arbeiten in der Gemeinwesenarbeit“; Moderation und Protokoll: Rainer Hauswirth (WZW); Impulse: Sabine Haslinger (Agenda 21 Alsergrund), Christoph Stoik (fh-campus wien)
    060531_Impuls_Bakic_Qualität (45.60 KB)
    Impuls von Josef Bakic beim Workshop am 31.05.2006 zum Thema: "Handlungslogik versus Gegenstandsbestimmung: Anmerkungen zur Qualitätsdebatte in der Sozialen Arbeit"
    060531_Impuls_Diebaecker_Pol_Handeln (59.67 KB)
    Impuls von Marc Diebäcker beim Workshop am 31.05.2006 zum Thema: "Zu Ambivalenzen politischen Handelns in der Sozialen Arbeit"
    060531_Impuls_Hammer_Sozialpolitik (42.11 KB)
    Impuls von Elisabeth Hammer beim Workshop am 31.05.2006 zum Thema: "Sozialpolitik im Dienste der Standortsicherung. Die Soziale Arbeit als Handlanger für einen neoliberalen Zeitgeist?"
    060531_Impuls_Heitzmann_TraegerFSW (25.37 KB)
    Impuls von Karin Heitzmann beim Workshop am 31.05.2006 zum Thema: "Umbrüche in sozialen Trägerstrukturen am Beispiel des Fonds Soziales Wien"
    061107_Doku_Podiumsdiskussion_morgen (83.92 KB)
    Transkript der Podiumsdiskussion vom 7.11.2006 mit Prof. Hans-Uwe Otto, DSA Mag.a Gabi Wild, Dr.in Angnieszka Dzierzbicka und Bernhard Litschauer-Hofer, MAS. Modiert wurde die Diskussion von DSA Mag.a Elisabeth Hammer.
    061107_Thesen_Vortrag_Otto (31.56 KB)
    Thesen zum Vortrag von Prof. Dr.Dr.h.c. Hans-Uwe Otto
    061107_Vortrag _Otto (54.42 KB)
    Vortrag "Eine Frage der Gerechtigkeit: Effizienzorientierter Managerialismus oder reflexive Professionalität" von Prof. Dr. Hans-Uwe Otto im Rahmen der Impulveranstaltung "Morgen"
    070313_Doku_Impulsveranstaltung_morgen (208.42 KB)
    Dokumentation der Impulsveranstaltung vom 13.03.2007 zum Thema: "Zwischen Kooperation und Konkurrenz: Soziale Arbeit macht Politik" mit einem Impulsstatement von Bundesminister Buchinger und einer nachfolgenden Diskussion u.a. mit Ute Bock, Karin Heitzmann, Judith Pühringer, Katrin Wladasch und Andreas Zembaty.
    070314_Doku_Plenumsdiskussion_morgen (220.21 KB)
    Dokumentation der Plenumsdiskussion zum Thema: "Wege zur Zukunft: Soziale Arbeit macht Politik und Diskurse" am Mi, 14.03.2007.
    070314_Doku_WS_Lebensweltorientierung (62.82 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 1: "Lebensweltorientierte Soziale Arbeit als Dienstleistungsgewerbe für NutzerInnen?" beim Workshop am 14.03.2007 unter dem Motto: "Zwischen eigenständiger Fachlichkeit und Fremdbestimmung: Soziale Arbeit macht Diskurse"
    Moderation: Marlies Sutterlüty (Sozialarbeiterin, fh-campus wien), Impulse: Josef Bakic (Erziehungswissenschaftler, fh-campus wien), Andreas Oehme (Sozialwissenschaftler, Berufs- und Bildungsforschung; Protokoll: Stella Girstmair (Studentin am fh-campus wien)
    070314_Doku_WS_NormalisierungKontrolle (65.17 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 5: "Soziale Arbeit in der Psychiatrie als Normalisierungs- und Kontrollinstanz?" beim Workshop am 14.03.2007 unter dem Motto: "Zwischen eigenständiger Fachlichkeit und Fremdbestimmung: Soziale Arbeit macht Diskurse"
    Moderation: Gabriele Wild (Sozialarbeiterin und Erziehungswissenschaftlerin, Volkshilfe Wien, SOPHIE-BildungsRaum für Prostituierte); Impulse: Franz Kolland (Soziologe, Institut für Soziologie der Universität Wien), Brigitte Leodolter (Sozialarbeiterin, Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe); Protokoll: Sabine May (Studentin am fh-campus wien)
    070314_Doku_WS_SozialerAusschluss (74.09 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 3: "Soziale Arbeit als Verwalterin von sozialem Ausschluss am Arbeitsmarkt?" beim Workshop am 14.03.2007 unter dem Motto: "Zwischen eigenständiger Fachlichkeit und Fremdbestimmung: Soziale Arbeit macht Diskurse"
    Moderation: Eva Klawatsch-Treitl (Wirtschaftspädagogin, Joan Robinson – Verein zur Förderung frauengerechter Verteilung ökonomischen Wissens); Impulse: Helga Eberherr (Soziologin, Abteilung Gender & Diversity in Organizations, WU Wien), Rosalia Eichinger (Jugendarbeiterin, langjährige Tätigkeit bei wienXtra jugendinfo); Protokoll: Marlene Schagerl (Studentin am fh-campus wien)
    070314_Doku_WS_Sozialraumorientierung (48.23 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 2: "Sozialraumorientierte Soziale Arbeit als Aktivierungsinstanz des Gemeinwesens?" beim Workshop am 14.03.2007 unter dem Motto: "Zwischen eigenständiger Fachlichkeit und Fremdbestimmung: Soziale Arbeit macht Diskurse"
    Moderation: Heidrun Paschen (Sozialarbeiterin, Agenda 21 Margareten); Impulse: Richard Krisch (Soziologe, Sozialpädagoge, Verein Wiener Jugendzentren), Marc Diebäcker (Politikwissenschaftler, FH- Campus Wien); Protokoll: Veronika Reitter (Studentin am fh-campus wien)
    070314_Doku_WS_Systemtheorie (59.08 KB)
    Protokoll und Impulse zu AG 4: "Systemtheoretische Perspektiven der Sozialen Arbeit als gesellschaftlicher Stabilisierungsversuch?" beim Workshop am 14.03.2007 unter dem Motto: "Zwischen eigenständiger Fachlichkeit und Fremdbestimmung: Soziale Arbeit macht Diskurse"
    Moderation: Wolfgang Horvath (Erziehungswissenschaftler, Inst. für Bildungswissenschaft, Uni Wien); Impulse: Susanne Zuzek (Sozialarbeiterin und Erziehungswissenschaftlerin, fh-campus wien), Ina Manfredini (Sozialarbeiterin, Lehranstalt für systemische Familientherapie); Protokoll: Daniela Harms (Studentin am fh-campus wien)
    070604_Doku_Abschlussdiskussion (285.39 KB)
    Dokumentation der Plenumsdiskussion am 04.06.2007 zum Projektabschluss unter dem Gesamtmotto: "Ökonomisierung und Fachlichkeit in Wien", mit der Präsentation dreier Fallstudien sowie der "Wiener Erklärung zur Ökonomisierung und Fachlichkeit".
    070620_Beilage_Augustin (575.47 KB)
    Die Zeitschrift "AUGUSTIN" hat in ihrer aktuellen Ausgabe eine achtseitige Beilage mit Ergebnissen aus unserer Projektarbeit veröffentlicht. Die Artikel befassen sich mit aktuellen Herausforderungen der Sozialarbeit, u.a. im Zusammenhang mit Drogenarbeit, Frauenberatung, Sozialhilfe und dem Arbeitsmarkt.
    Emprechtinger_etal_Sozialhilfe_Fallstudie (184.01 KB)
    Jöbstl-Arbeiter_etal_Mentor_Fallstudie (149.31 KB)
    Kellner_Ökonomisierung_SiÖ_Studie (386.58 KB)
    Am Beispiel des österreichischen Fachmagazins "Sozialarbeit in Österreich (SiÖ)" geht es Johannes Kellner in dieser Untersuchung um eine Beschreibung diskursiver Entwicklungslinien von ökonomischen Begrifflichkeiten wie „KundInnen“, „Qualität“, „(Sozial)Management“ und vielen mehr. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Verbreitung sowie der Art und Weise der Verwendung dieser Begriffe innerhalb der letzten zehn Jahre. Grundsätzlich sind eine wachsende Polarisierung der Diskurspositionen sowie eine zunehmend kritische Reflexion ökonomischer Themen zu beobachten. Gleichzeitig beginnen sich entsprechende Termini vermehrt in den allgemeinen Sprachgebrauch einzufügen und zeichnen sich somit für eine nachhaltige Veränderung der Diskussionskultur verantwortlich.
    Krieger_etal_StreetworkHelpU (178.81 KB)
    Ranftler_etal_Sozialarbeit_Asylzentrum_Fallstudie (237.06 KB)
    Das Asylzentrum der Caritas Wien, das von Judith Ranftler, Tamara Strahner, Gudrun Wolfgruber und Marc Diebäcker als Fallbeispiel für Sozialarbeit im Flüchtlingsbereich herangezogen wurde, zeigt exemplarisch aktuelle Entwicklungen auf mit denen SozialarbeiterInnen in diesem Arbeitsfeld konfrontiert sind. Es wird deutlich, dass die Arbeit der im Asylzentrum tätigen SozialarbeiterInnen in hohem Maße von gesetzlichen Aufträgen und durch Vorgaben der finanzierenden staatlichen Stelle vordefiniert ist. Dadurch ist der Handlungs- und Beratungsspielraum in der fachlichen Arbeit begrenzt, was auf Kosten der qualitativen Unterstützung der AsylwerberInnen geht. Weiters wird am Fallbeispiel sichtbar, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit unter den Berufsgruppen von großer Bedeutung ist, was aber einer eigenen Identitätsbildung als SozialarbeiterIn entgegen zu stehen scheint. Es zeigt sich ebenfalls, dass interne und externe Fortbildungen für das fachliche Arbeiten im schnell wandelnden Flüchtlingsbereich eine Grundvoraussetzung sind, damit SozialarbeiterInnen ihre hohe Belastungssituation bewältigen können.
    Strahner_etal_Krisenzentrum_Heute (473.28 KB)
    Anhand des Fallbeispiels des Wiener „Krisenzentrums Neutorgasse“ beforschten Tamara Strahner, Gudrun Wolfgruber, Judith Ranftler und Marc Diebäcker Aspekte des Fachlichen Arbeitens sowie dessen Bedingungen in der Sozialen Arbeit der „Vollen Erziehung“. Durch Veränderungen, wie etwa der Flexibilisierung der Arbeitszeiten, einer wechselseitigen Schließung der Krisenzentren im Sommer oder einem erhöhten Lösungsdruck, die auf wirtschaftliche und politische Aspekte rückzuführen sind, ergeben sich gegenwärtig neue Herausforderungen an die hohen fachlichen Standards der MitarbeiterInnen.
    Wolfgruberetal_Fem_Sozialarbeit_Fallstudie (159.55 KB)
    Am Beispiel der Beratungsstelle des „Vereins Wiener Frauenhäuser“ verfolgen Gudrun Wolfgruber, Marc Diebäcker, Judith Ranftler und Tamara Strahner in dieser Fallstudie ex-emplarisch entscheidende Entwicklungslinien und aktuelle Problemfelder feministischer Sozialarbeit. Unter anderem wird deutlich, dass im Spannungsfeld zwischen Institutionalisierung und Autonomie, Soziale Arbeit nach wie vor unter klaren fachlichen Grundprinzipien praktiziert und als politisch-feministischer Auftrag verstanden wird. Doch – so ein zentrales Ergebnis – fördert neoliberale Wirtschaftspolitik verbunden mit politisch konservativen Ideologien die Fixierung traditioneller Geschlechterhierarchien. Dies hat Auswirkungen auf die konkrete politisch-feministische Praxis in der Beratungsstelle. Die AutorInnen kommen zu dem Schluss, dass jedoch aufgrund aktueller Veränderungen der ökonomischen und politischen Rah-menbedingungen sowie der Träger- bzw. Organisationsstruktur feministische Grundprinzipien Sozialer Arbeit wie Autonomie oder das Selbstverständnis von Sozialer Arbeit als feministisch-politische Praxis zunehmend auf dem Prüfstand stehen.
    Wolfgruber_etal_FemSocialwork (163.51 KB)
    Presseinfos
    051031_Projektfolder_allgemein (113.01 KB)
    Allgemeine Projektinformation über das Modul "Fachliche Standards in der Sozialen Arbeit - gestern - heute - morgen"
    051130_Einladung_Impulsveranstaltung_Gestern (88.05 KB)
    051130_Presse_Impulsveranstaltung_Gestern (242.50 KB)
    Presseinformation zur Impulsveranstaltung am 30. 11. 2005
    060131_Presseinformation_Vergabeverfahren (244.50 KB)
    060216_Einladung_Workshop_Gestern (140.75 KB)
    060330_Presse_SozialstaatamEnde (29.79 KB)
    Die aktuelle Presseinformation zur Veranstaltung "Sozialstaat am Ende? - Für die Sozialarbeit die Wende? am 5.4.2006 weiterführende Infos siehe Veranstaltungen lg das Projektteam
    060405_Artikel_Augustin_Vortrag_Dimmel (838.11 KB)
    060405_Einladung_Impulsveranstaltung_Heute (108.60 KB)
    Unser aktueller Beitrag zur aktuellen Debatte zum „Um- bzw. Abbau des Sozialstaates“ - eine Einladung für den 5. April 2006 Hingehen und: mitreden-mitstreiten-sozialarbeiten
    060406_Presse_SozialstaatamEnde_Heute (32.81 KB)
    Eine Nachbetrachtung: „Fakt ist: Weder die Sozialwirtschaft noch die Sozialarbeit ist in Österreich in der Lage der Demontage des Wohlfahrtsstaates in politisch relevanter Weise entgegenzutreten“, meinte Professor Nikolaus Dimmel von der Uni Salzburg vor 200 SozialarbeiterInnen am fh-campus. Eingeladen hatte das Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit, um über die Folgen von „Markt und Wettbewerb“ im Sozialbereich zu debattieren. Das Fazit: Effizienz- und Konkurrenzdenken beschädigen die Organisation von Sozialarbeit. An den Rand gedrängte Menschen werden so langfristig „ins Abseits“ der Gesellschaft gestellt.
    060504_Einladung_Workshop_Heute (153.92 KB)
    061012_Einladung_Impulsveranstaltung_Morgen (97.71 KB)
    Die elektronische Fassung der Einladung für 7.11.2006 zum Nachlesen und Weiterverteilen lg das Projektteam
    070619_PA_WienerErklärung (21.75 KB)
    230506_Presseinformation_ Workshop_Heute (238.00 KB)
    Artikel und Beiträge
    43 Forderungen zu Qualität und Fachlichkeit (149.00 KB)
    Bei der Bundestagung des Österreichischen Berufsverbands der SozialarbeiterInnen (OBDS) im Oktober 2006 haben Josef Bakic, Marc Diebäcker und Elisabeth einen Workshop zum Thema: "Die Würde der KlientInnen und fachliche Standards in der Sozialarbeit: gestern – heute – morgen" geleitet. Nach einem Impuls zum Thema haben wurde mit über 30 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich angeregt über Fragen von Qualität und Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit diskutiert. 43 Forderungen wurden erarbeitet und an den OBDS weitergeleitet. Hier finden Sie das Protokoll zum Arbeitskreis.
    Presseinfos
    Artikel Wirtschaftsblatt Vortrag Prof. Otto (455.62 KB)
    Artikel und Beiträge
    Butterwegge_Globalisierung, demografischer Wandel, Soziale Arbeit (65.90 KB)
    Dieser Beitrag von Christoph Butterwegge (Politikwissenschaftler, Uni Köln) ist noch unveröffentlicht, alle Rechte liegen beim Autor. Wir danken für die Bereitstellung. Zum Inhalt: Globalisierung und demografischer Wandel sind die zwei Großen Erzählungen unserer Zeit. Mit ihnen begründet man, warum das bestehende Sicherungssystem nicht mehr länger funktionsfähig bzw. finanzierbar sei, wenn der neoliberale Um- bzw. Abbau des Wohlfahrtsstaates heute überhaupt noch legitimiert, d.h. nicht exekutiert wird. Hier soll versucht werden, dieses Argumentationsmuster zu widerlegen, die Mechanismen/Prinzipien zu analysieren, nach denen man den Wohlfahrtsstaat um- bzw. abbaut und die Folgen für die Soziale Arbeit zu skizzieren, bevor ein paar Schlussbemerkungen über die daraus zu ziehenden Konsequenzen folgen.
    DahmeWohlfahrt_Neue Sozialstaatlichkeit in Europa (211.04 KB)
    Prof. Dr. Heinz-Jürgen Dahme und Prof. Dr. Norbert Wohlfahrt beschäftigen sich in diesem Artikel mit der Transformation europäischer Sozialstaatlichkeit vom "marktkorrigierenden zum aktivierenden Staat." Dahinter verbirgt sich ein Paradigmenwechsel in dessen Folge nicht mehr die sozialpolitische Verantwortung für den Einzelnen, sondern die Verantwortung des Einzelnen für das so genannte "Gemeinwohl" im Mittelpunkt steht. Grundsätzlich ist auch von einer Rückkehr des Staates zu sprechen, der sich durch Konzepte des "Förderns und Forderns" wieder aktiv gesellschaftspolitisch engagiert. Damit verändern sich auch die Anforderungen an die Sozialarbeit, der die Aufgabe zugewiesen wird diese zumeist arbeitsmarktzentrierten Programmatiken umzusetzen. Als Folge droht der gesellschaftspolitische Anspruch der Sozialarbeit massiv an Bedeutung zu verlieren und auch der einzelne Fall gerät in Gefahr auf die Durchsetzung vorgegebener Verhaltenstandards beschränkt zu werden. Diese Entwicklungen führen gemeinsam mit den zahlreichen management-orientierten Strukturreformen dazu, dass professionelle Selbststeuerung vermehrt als organisatorischer und programmatischer Störfaktor wahrgenommen wird. Wir danken den Autoren für die Bereitstellung dieses Textes.
    Debatte Bratic_Pantucek (82.01 KB)
    „Sie haben ein Problem – Soziale Arbeit als Form des Regierens“ ist der Titel einer Debatte zwischen Peter Pantucek und dem Philosophen Ljubomir Bratic über Kontrollmechanismen und -technologien in der Sozialen Arbeit. Einen Aspekt des Problems formuliert Peter Pantucek, gerichtet an Ljubomir Bratic, folgendermaßen: "Was Du in Deinem Statement als generelle Tendenz beschreibst, die Perfektionierung der Steuerung, ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist das gezielte Wegschauen des Staates. Es besteht die Chance, gar nicht mehr wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig werden damit aber auch die Handlungsmöglichkeiten der Nicht-Beachteten radikal eingeschränkt." Erschienen ist diese Diskussion in: FACTS Band 2: Der gläserne Mensch – Europäisierung, FH St. Pölten GmbH. (Hg.), Böhlau Verlag, Wien 2004. Wir danken Herrn Pantucek, dass er uns diesen Artikel zur Verfügung gestellt hat.
    Dimmel_VerbetriebswirtschaftlichungDoppeltesMandat_Vortrag Heute (70.25 KB)
    Anlässlich des Vortrags „"Verbetriebswirtschaftlichung, Professionalisierung und sozialpolitisches (Doppel)Mandat - ein Bermuda-Dreieck der Sozialen Arbeit" von Nikolaus Dimmel bei der Impuls-veranstaltung des Projekts „Fachliche Standards in der Sozialarbeit: gestern-heute-morgen“ am 5. April 2006 in Wien, danken wir Nikolaus Dimmel, dass er uns seinen Beitrag in schriftlicher Form zur Verfügung stellt.
    Presseinfos
    Einladung 13_14_Maerz (112.67 KB)
    Artikel und Beiträge
    Elsen_Gemeinwesenökonomie (104.67 KB)
    Gemeinwesenökonomie – eine reale Utopie befreiender Sozialer Arbeit von Prof. Dr. Susanne Elsen, München, September 2005 Dekanin des Fachbereichs 11 an der Fachhochschule München, Studiengangsleiterin des europäischen Masterstudiengangs „Gemeinwesenentwicklung, Quartiermanagement und Lokale Ökonomie“ HTUwww.macd.fhm.eduUTH Kontakt: elsen@fhm.edu zugleich unter: http://www.muas.de/home/fb/fb11/Lehrmaterial/Elsen/Download/Befreiung01.pdf
    FroeschlGruber_SozialarbeitGeschlechterdemokratie (72.74 KB)
    Elfriede Fröschl (Lektorin am Studiengang Sozialarbeit für Berufstätige)und Christine Gruber (Studiengangsleiterin Sozialarbeit für Berufstätige) haben uns dankenswerter Weise diesen Artikel zur Verfügung gestellt (Erschienen in SIÖ 1/2002): Sozialarbeit auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie? Ziel dieses Beitrages ist nach einer kurzen Darstellung der Konstruktion und Dekonstruktion der Geschlechterrollen, auf die geschlechterhierarchische Struktur in der Sozialarbeit einzugehen. Durch diese Struktur wird die Begründung gegeben, warum es auch in der Sozialarbeit notwendig ist, die Gender-Mainstreaming Strategie anzuwenden, um SozialarbeiterInnen zu befähigen geschlechtssensibel zu arbeiten und gleichzeitig (einschränkende) Geschlechtergrenzen zu überschreiten.
    Haimer_Berufsgesetz (83.80 KB)
    Martha Haimer, Mag.a (FH) des Studiengangs Sozialarbeit (Tagesform) des fh-campus wien hat sich in ihrer Diplomarbeit mit dem Thema: „Berufsgesetz – ein Weg zur beruflichen Identität professioneller Sozialarbeit?“ befasst. In einer Kurzfassung ihrer Arbeit diskutiert sie die Frage eines Berufsbildes als Ausdruck von sozialarbeiterischer Identität, arbeitet Daten und Fakten zur gesetzlichen Verankerung von Sozialarbeit auf und bringt Perspektiven der Praxis zu Fragen beruflicher Identität ein, die sie im Zuge ihrer Diplomarbeit erhoben hat. Wir danken Martha Haimer, dass sie uns den Beitrag zur Verfügung gestellt hat und freuen uns über Reaktionen und Diskussionsbeiträge.
    Hofer_Arbeitsbed_Sozialarbeit (48.86 KB)
    Zusammenfassung der Ergebnisse der soziologischen Studie über "Arbeitsbedingungen von diplomierten SozialarbeiterInnen".
    Hofer_EntwicklungSozialarbeitOesterreich (327.18 KB)
    Die Entwicklung der Sozialarbeit in Österreich wird hier von DSA Ing. Norbert Hofer unter den Aspekten Ausbildungsformen - Genderaspekte - Gehaltsentwicklung dargestellt. Die Arbeit ist eine Bereichsarbeit zum Thema Personal-, Qualitäts- und Ressourcenmanagement im Rahmen des Masterstudiengang Sozialmanagement am fh campuswien
    Kellner_Ökonomisierung_Fachdiskurs_SIÖ (386.58 KB)
    Am Beispiel des österreichischen Fachmagazins "Sozialarbeit in Österreich (SiÖ)" geht es Johannes Kellner in dieser Untersuchung um eine Beschreibung diskursiver Entwicklungslinien von ökonomischen Begrifflichkeiten wie „KundInnen“, „Qualität“, „(Sozial)Management“ und vielen mehr. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Verbreitung sowie der Art und Weise der Verwendung dieser Begriffe innerhalb der letzten zehn Jahre. Grundsätzlich sind eine wachsende Polarisierung der Diskurspositionen sowie eine zunehmend kritische Reflexion ökonomischer Themen zu beobachten. Gleichzeitig beginnen sich entsprechende Termini vermehrt in den allgemeinen Sprachgebrauch einzufügen und zeichnen sich somit für eine nachhaltige Veränderung der Diskussionskultur verantwortlich.
    KesslOtto_Soziale Arbeit (226.27 KB)
    >>Soziale Arbeit<< von Fabian Kessl und Hans-Uwe Otto erscheint demnächst in: Albrecht, Günther & Groenemeyer, Axel (Hg.): Handbuch Soziale Probleme, Wiesbaden 2007
    Kessl_Aktivierungspaedagogik (153.21 KB)
    Erschienen in ZSR 52 (2006), Heft 2, S. 217-232 Fabian Kessl: Aktivierungspädagogik statt wohlfahrtsstaatlicher Dienstleistung? Das aktivierungspolitische Re-Arrangement der bundesdeutschen Kinder- und Jugendhilfe
    Kessl_Das wahre Elend? (62.51 KB)
    Fabian Kessl kritisiert in diesem Artikel die Debatte um die sogenannte „neue Unterschicht“ und problematisiert in kritischer Distanz zu den Thesen Paul Noltes die Kulturalisierung der Klassentheorie. Der Autor identifiziert in der öffentlichen Debatte zur „neuen Unterschicht“ in Deutschland u.a. die Suche nach einfachen Lösungen auf menschliche Notlagen reagieren zu können, ohne die strukturellen Bedingungen sozialer Ungleichheit und die damit verbunden Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu berücksichtigen. Dass der identifizierten Unterschicht auch noch ein Erziehungsprogramm auferlegt werden soll, ist Kessl ein Dorn im Auge. Der Artikel ist 2005 in der Zeitschrift „Widersprüche“ (Heft 98) erschienen und wir bedanken uns bei Fabian Kessl, dass er uns seinen Artikel zur Verfügung gestellt hat.
    Ney_Methodisches Handen als Sozialtechnologie (53.81 KB)
    Paul Neys Beitrag ist in der aktuellen Ausgabe der SIÖ (SIÖ 4/06) unter "Handlungsmethodik als Sozialtechnologie? Zur Professionalisierungsfrage der Sozialen Arbeit" erschienen. Der Artikel setzt sich kritisch mit den aktuellen expertokratisch - technizistischen Tendenzen im Bereich der Methoden - bzw. Professionalisierungsdiskurse auseinander und schlägt ein offenes, dialogisch orientiertes Professionalitätsverständnis bei unabdingbarem Wissenschaftsbezug vor.
    Presseinfos
    Presseinformation Impulsveranstaltung "morgen" (27.26 KB)
    Presseinformation Soziale Dienste und Unterschicht (30.34 KB)
    Presse_BM_Buchinger (29.72 KB)
    Presse_Wege_Zukunft (33.10 KB)
    Artikel und Beiträge
    Ranftler_etal_Sozialarbeit_Asylzentrum (237.06 KB)
    Das Asylzentrum der Caritas Wien, das von Judith Ranftler, Tamara Strahner, Gudrun Wolfgruber und Marc Diebäcker als Fallbeispiel für Sozialarbeit im Flüchtlingsbereich herangezogen wurde, zeigt exemplarisch aktuelle Entwicklungen auf mit denen SozialarbeiterInnen in diesem Arbeitsfeld konfrontiert sind. Es wird deutlich, dass die Arbeit der im Asylzentrum tätigen SozialarbeiterInnen in hohem Maße von gesetzlichen Aufträgen und durch Vorgaben der finanzierenden staatlichen Stelle vordefiniert ist. Dadurch ist der Handlungs- und Beratungsspielraum in der fachlichen Arbeit begrenzt, was auf Kosten der qualitativen Unterstützung der AsylwerberInnen geht. Weiters wird am Fallbeispiel sichtbar, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit unter den Berufsgruppen von großer Bedeutung ist, was aber einer eigenen Identitätsbildung als SozialarbeiterIn entgegen zu stehen scheint. Es zeigt sich ebenfalls, dass interne und externe Fortbildungen für das fachliche Arbeiten im schnell wandelnden Flüchtlingsbereich eine Grundvoraussetzung sind, damit SozialarbeiterInnen ihre hohe Belastungssituation bewältigen können.
    Schoeppl_KundInnenorientierung (96.09 KB)
    Christina Schöppl, Diplomandin am Studiengang Sozialarbeit (Tagesform) des fh-campus wien hat sich in ihrer Diplomarbeit mit dem Thema „Neue Steuerungsmodelle in der Sozialen Arbeit als Teil einer neoliberalen Offensive“ befasst. In diesem Beitrag liefert sie eine kritische Betrachtung der strategischen Ziele von Neuen Steuerungsmodellen und analysiert Einsichten aus der Praxis der Sozialen Arbeit zum Thema: „KundInnenorientierung“. Christina Schöppl beendet ihre Ausführungen mit einer Anregung unter dem Motto: „Professionseigene theoretische Bezüge statt Adaption fachfremder Termini!“. Wir danken Christina Schöppl, dass sie uns diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat und freuen uns über Reaktionen und Diskussionsbeiträge.
    Simon_Von der Fürsorge zur Sozialarbeit (54.49 KB)
    Wir danken Frau Dr. Simon, dass sie uns diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat. Er stellt ein Stück kritische Geschichtsaufarbeitung dar und gibt darüberhinaus aus persönlicher Expertinnenperspektive einen Einblick in die Entwicklung der Ausbildung für Sozialarbeit in Wien
    Stark_KlientoderKunde (57.69 KB)
    Christian Stark, Lehrender am Studiengang Sozialarbeit in Linz, diskutiert in diesem Beitrag unter dem Überschrift: „Klient oder Kunde“ unterschiedliche Begrifflichkeiten für Adressaten der Sozialarbeit. Insbesondere unterzieht er den Kundenbegriff einer kritischen Analyse und arbeitet heraus, inwiefern dieser Begriff aus seiner Perspektive „irreführend und missverständlich“ ist. Wir danken DSA MMag. Dr. Christian Stark, dass er uns diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat.
    StaubBernasconi_De_Professionalisierung (163.40 KB)
    „Deprofessionalisierung und Professionalisierung der Sozialen Arbeit – gegenläufige Antworten auf die Finanzkrise des Sozialstaates oder Das Selbstabschaffungsprogramm der Sozialen Arbeit“ In diesem Beitrag widmet sich Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi drei zentralen Fragen der „Sozialen Arbeit“. Inwiefern trägt die Soziale Arbeit selbst zur Deprofessionalisierung bei? Was ist dem heute dominierenden neoliberalen Zeitgeist mit seinem erstaunlich erfolgreich durchgesetzten theoretisch-codalen Hegemonieansprüchen auf der theoretischen Ebene entgegenzusetzen? Und welche Handlungsspielräume hat die Profession gegenüber den neoliberalen Zumutungen auf der Ebene der Alltagspraxis? Wir danken Frau Staub-Bernasconi, dass sie uns diesen Artikel zur Verfügung gestellt hat.
    Staub_Bernasconi_FastFood (52.53 KB)
    Interview mit dem Titel: „Die Fast-Food-Variante der Sozialen Arbeit“ wurde von der Zeitschrift „Zebratl (Ausgabe 5/2005) mit der Schweizer Soziologin und Sozialarbeitswissenschafterin Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi geführt. Frau Staub-Bernasconi spricht über widersprüchliche Zwänge, (teilweise) selbstverschuldete Marginalisierung und falsche Bescheidenheit von Sozialarbeit im 21. Jahrhundert. Wir danken Frau Staub-Bernasconi, dass sie uns dieses Interview zur Verfügung gestellt hat.
    Strahner_etal_Volle_Erziehung_Krisenzentrum (473.28 KB)
    Anhand des Fallbeispiels des Wiener „Krisenzentrums Neutorgasse“ beforschten Tamara Strahner, Gudrun Wolfgruber, Judith Ranftler und Marc Diebäcker Aspekte des Fachlichen Arbeitens sowie dessen Bedingungen in der Sozialen Arbeit der „Vollen Erziehung“. Durch Veränderungen, wie etwa der Flexibilisierung der Arbeitszeiten, einer wechselseitigen Schließung der Krisenzentren im Sommer oder einem erhöhten Lösungsdruck, die auf wirtschaftliche und politische Aspekte rückzuführen sind, ergeben sich gegenwärtig neue Herausforderungen an die hohen fachlichen Standards der MitarbeiterInnen.
    Trube_Casemanagement im aktivierenden Sozialstaat (293.24 KB)
    Prof. Dr. Achim Trube (Lehrstuhl für Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik und Sozialadministration an der Universität Siegen) setzt sich in diesem Artikel kritisch mit der Rolle des Casemanagements innerhalb neuer sozialstaatlichen Rahmenbedingungen auseinander. Casemanagement als eine potentiell partizipative und ergebnisoffene Methode des Empowerments verwandelt sich durch die Einbettung in ein System des "Förderns und Forderns" und der Arbeitsmarktzentrierung rasch in ein Instrument der gesellschaftlichen Exklusion und Marginalisierung. Die Soziale Arbeit, welche im Casemanagement oftmals einen vermeintlichen Weg zur eigenen Professionalisierung ausmacht, droht dadurch zu einem Exekutionsorgan einer sozialregulatorischen Regierungstechnik zu werden. Der Beitrag erschien im Jahr 2005 in dem Band "Aktivierende Soziale Arbeit - Theorie, Handlungsfelder, Praxis" und wir danken dem Autor, dass er uns diesen Text zur Verfügung gestellt hat.
    ViennaDeclaration (38.73 KB)
    Wendt_Wirtschaften müssen wir allemal (100.19 KB)
    Prof. Dr. Wolf-Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit und Professor am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen, beschäftigt sich in diesem Artikel mit der Beziehung von Ökonomie und Sozialarbeit. Er plädiert hierbei für einen weit gefassten Ökonomiebegriff im Sinne eines >> rechten Haushaltens und pfleglicher Verwaltung des Zusammenlebens.<< Daraus wird gefolgert, dass eine Sozialarbeitswissenschaft ökonomische Fragen von vornherein mit zu bedenken hat. Ausgangspunkt ist eine soziale Wohlfahrtsökonomik, deren Mitglieder nicht ausschließlich einer Logik der individuellen Nutzenmaximierung folgen. Im Anschluss daran wird die These vertreten, dass die Sozialarbeit durch die ökonomische Darstellung ihrer Wohlfahrtsproduktion eine Gegenstrategie zur fremdbestimmten Ökonomisierung entwickeln kann. Es gilt daher die Ökonomie nicht nur mitzudenken, sondern zu zeigen, dass das Soziale auch ökonomisch zu verantworten ist. Dieser Artikel erschien 1998 in dem Magazin >>Blätter der Wohlfahrtspflege<< (Heft 11 u. 12) und wir bedanken uns bei dem Autor für die Bereitstellung dieses Textes.
    Wiener Erklärung (41.39 KB)
    Wolfgruber_etal_Feministische_Sozialarbeit (159.55 KB)
    Am Beispiel der Beratungsstelle des „Vereins Wiener Frauenhäuser“ verfolgen Gudrun Wolfgruber, Marc Diebäcker, Judith Ranftler und Tamara Strahner in dieser Fallstudie ex-emplarisch entscheidende Entwicklungslinien und aktuelle Problemfelder feministischer Sozialarbeit. Unter anderem wird deutlich, dass im Spannungsfeld zwischen Institutionalisierung und Autonomie, Soziale Arbeit nach wie vor unter klaren fachlichen Grundprinzipien praktiziert und als politisch-feministischer Auftrag verstanden wird. Doch – so ein zentrales Ergebnis – fördert neoliberale Wirtschaftspolitik verbunden mit politisch konservativen Ideologien die Fixierung traditioneller Geschlechterhierarchien. Dies hat Auswirkungen auf die konkrete politisch-feministische Praxis in der Beratungsstelle. Die AutorInnen kommen zu dem Schluss, dass jedoch aufgrund aktueller Veränderungen der ökonomischen und politischen Rah-menbedingungen sowie der Träger- bzw. Organisationsstruktur feministische Grundprinzipien Sozialer Arbeit wie Autonomie oder das Selbstverständnis von Sozialer Arbeit als feministisch-politische Praxis zunehmend auf dem Prüfstand stehen.
    Wolfgruber_JugendwohlfahrtGeschichte (261.54 KB)
    Dieses Fallbeispiel von Gudrun Wolfgruber stellt subjektive Beiträge zur Entwicklung des Professionalitätsverständnisses in der Sozialen Arbeit am Beispiel der Wiener Jugendwohlfahrt zwischen den 1920er und 1990er Jahren dar und ist im Rahmen der Phase "Gestern" entstanden. Kontakt zur Autorin -> siehe Projektinfo/Team
    Presseinfos
    Ökonomisierung und Fachlichkeit in Wien (148.20 KB)
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