Soziale Arbeit im Umbruch
Die Soziale Arbeit steht gegenwärtig in europäischen Sozialstaaten
unter großem Rechtfertigungsdruck. Staatliche Einsparungen und die
Ökonomisierung des Sozialen stellen Organisationen und ihre
MitarbeiterInnen täglich vor die Aufgabe, die besondere Qualität ihrer
Tätigkeit unter Beweis zu stellen.
Die aktuelle Debatte um Strukturveränderungen des Sozialbereichs,
die durch neue Anforderungen wie Vergabeverfahren, Qualitätsmanagement
oder Standardisierung und Messbarmachung von Sozialer Arbeit
gekennzeichnet ist, stellt eine Herausforderung für die in der Sozialen
Arbeit Tätigen dar.
aktuell 07.12.2007 |
Der letzte Schritt im Projekt
WIENER ERKLÄRUNG
ZUR ÖKONOMISIERUNG UND FACHLICHKEIT
IN DER SOZIALEN ARBEIT
Josef Bakic, Marc Diebäcker und Elisabeth Hammer
Die Auseinandersetzung rund um das Qualitätsthema
in der Sozialen Arbeit
hat uns dazu veranlasst, die Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit vor
dem Hintergrund ökonomisierter Modernisierungsvorgänge zu
reflektieren.
Das Ergebnis ist die "Wiener Erklärung". Neben der
Zusammenschau zentraler Analyseergebnisse der letzten beiden Jahre,
skizzieren wir in verdichteter Form sechs "Verlustanzeigen" sowie die sich
für uns daraus ergebenden Forderungen.
"Was es braucht" sind jene Forderungen,
die wir in zwei Jahren Projektarbeit gemeinsam mit den vielen, vielen
KollegInnen aus der Sozialen Arbeit erörtert und formuliert haben.
Unterstützen Sie die „Wiener Erklärung zur Ökonomisierung und Fachlichkeit in der
Sozialen Arbeit“ mit Ihrer Unterschrift! – online auf www.sozialearbeit.at/petition.php
Als "Auskunft zur Zukunft" gibt es nun online das Video einer unserer Veranstatungen: Auskunft zur Zukunft
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